Welches Umfeld lässt Ideen am Arbeitsplatz sprudeln? Robert Gerlach skizziert die acht Werte einer kreativen Unternehmenskultur. Nürnberg, 24. April 2012
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Leicht wie ein Fisch im Wasser aalt sich der Clownfisch im Seeanemonenbeet. Der Schein trügt. Auch unter Wasser ist das Leben kein Ponyhof. Die Seeanemone mit ihren nesselnden Tentakeln ist für Fische toxisch. Nur nicht für den Komiker unter den Fischen, der hat sich diesem Lebensraum angepasst. Vor den Nesselzellen der Anemone schützt er sich durch eine Schleimschicht, die bewirkt, dass die Nesselzellen nicht ausgelöst werden. So lautet zumindest eine Theorie. Es ist noch nicht genau geklärt, wie sich der Clownfisch schützt. Er behält sein Geheimnis für sich wie Coca-Cola sein Rezept.
Auch über Wasser braucht man ein dickes Fell zum Überleben. Der lokale bzw. globale Kampf ist vielerorts Tagesordnungspunkt Nummer eins. Übernahmeschlachten, Preiskämpfe, Stühle sägen, etc.... Es geht wild zu im Wirtschaftsleben.
Was können wir vom Clownfisch lernen?
Ideen sind nicht nur gut für's Geschäft, sondern auch für's Gemüt. Der Clownfisch hatte irgendwann einmal eine Idee. Eine Idee, die vor ihm noch nie ein Fisch hatte. Diese Idee hält ihn entspannt unter Wasser. Stress? Nöö! Dem können wir zustimmen. Die Resultate (Herma Case Study 2009-2011) unserer Ideenworkshops beruhigen ungemein.