Creative Leadership II
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16.05.2013
Peng!
Wie Sie Ideen erfolgreich abschießen.
» 42 Tipps ...
02.05.2013
Voraussetzungen für kreatives Denken
Warum Sie nicht auf einem festen Standpunkt beharren sollten. Vorlesung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). (Englische Sprache)
» Video, 6:28min
19.04.2013
Kreativität - Führungskompetenz der Zukunft
Vortrag bei der Herma GmbH, 22. April 2013.
17.04.2013
Voraussetzungen kreativen Denkens
Vorlesung am Karlsruher Institut für Technologie. Dienstag, 23.4.2013; 17:00-18:00.
10.04.2013
Umfrage: Ideenfindung unter der Dusche
Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) führen wir eine Umfrage über Kreativität und Entspannung durch. Jeder kann teilnehmen.
» Zur Umfrage
08.04.2013
Kommentar
Endlich mal ein aktives Seminar, endlich mal nicht Schema "F". Es wurde aktiv auf Seminarteilnehmer eingegangen und deren Anliegen ernst genommen. - Tobias Krips, Projekteinkäufer, WMF AG
03.04.2013
Ein-Jahres-Kreativitäts-Programm
Am 5. April starten wir mit neuen Teilnehmern der WMF Group in das zweite Ein-Jahres-Kreativitäts-Programm (gelber bis schwarzer Gürtel).
19.03.2013
Kreativitäts-Pass
Druckfrisch! Der IQudo Kreativitäts-Trainings-Pass dokumentiert den Fortschritt der Teilnehmer in den Kreativitätstrainings.
» Kreativitäts-Pass
28.02.2013
Kreativität und Entspannung
Wie Sie trotz Druck entspannt Probleme lösen. Vortrag am 5. März in Stuttgart.
» Zur Anmeldung
21.02.2013
Berlin Calling
Wie führt man einen Rockstar? Creative Leadership Training II mit Führungskräften der WMF AG in Berlin.
05.02.2013
Wie führen Sie einen Rockstar?
Querdenker sind gefragt. Nur, wie führen Sie jemanden, der nicht geführt werden will?
» Zum Bericht
10.01.2013
Herma präsentiert:
"Einen der exklusivsten Kurse der Welt!" - das IQudo Kreativitäts-training. Teaser-Video zur Präsentation der erarbeiteten Ideen vor der Geschäftsleitung.
» Videolink
31.12.2012
Ideen sind wie Rock'n'Roll!
IQudo wünscht allen Fans der Kreativität in 2013 Ideen, die rocken und die Energie diese ins Rollen zu bringen. Happy New Idea! :-P
18.12.2012
Kommentar
Personalentwickler Dr. Carsten Thieme spricht über das IQudo® Kreativitätstraining.
» Videolink
07.12.2012
Liebes Christkind,
überlegst du gerade, was du deinen Lieben schenken könntest? Hier 5 Ideen für garantiert fröhliche Weihnachten:
» 5 Weihnachtsideen
27.11.2012
Kreativdenker
04.12.: Vorstellung des mehrstufigen IQudo Kreativdenker-Programms 2013/14 bei der WMF AG.
18.11.2012
Creative Leadership 26.11., Karlsruhe
Ideengeschäft versus Kerngeschäft. Vorlesung am KIT (Karlsruher Institut für Technologie).
07.11.2012
Creative Skills 1 Training, 14.-16.11.
Wir dringen in die Dimension "I" vor. Ideenexpedition mit Mitarbeitern des Etikettenherstellers HERMA.
26.10.2012
Creative Leadership Training 9.-10.11.
Wie gestaltet man eine Kultur, in der kreatives Denken gefördert wird? 2-Tages-Workshop mit Führungskräften der WMF AG.
10.10.2012
Zukunftsworkshop Berlin, 20.10.2012
Gemeinsam mit 49 Vordenkern aus Design, Philosophie Bildung und Zukunfts-forschung suchen wir im Auftrag des Fraunhofer-Instituts gesellschaftliche Trends für das Bundes-ministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
28.09.2012
Effektives Brainstorming
Qualität sticht Quantität. Wie Sie effektiv Ideen im Team entwickeln. Bericht auf Business-Wissen.de
» Zum Bericht
18.09.2012
So sterben Ideen.
#50: "So ist's halt im Schwarzwald!" Resignieren Sie, wenn Sie auf Unverständnis treffen. Setzen Sie nicht Ihre Intelligenz und Phantasie ein, um Menschen für Ihre Sichtweise zu öffnen.
17.09.2012
So sterben Ideen.
#49: Arbeiten Sie in einem Umfeld, das von Angst dominiert wird. Ihre Gedanken werden sich darum drehen, wie Sie sich bestmöglichst absichern, nicht wie Sie Bestmögliches erreichen können.
13.09.2012
So sterben Ideen.
#48: Was folgt auf die Idee? Zweifel! "War das wirklich die richtige Entscheidung?!" Lassen Sie sich vom Zweifel überwältigen und lähmen.
12.09.2012
So sterben Ideen.
#47: Sie haben die Qual der Wahl. Lösung A ist ein Kompromiss, Lösung B ist es auch. Entscheiden Sie sich. Suchen Sie nicht nach der unbekannten Lösung C.
11.09.2012
So sterben Ideen.
#46: Beurteilen Sie Ideen anhand einer Bewertungsmatrix. Hören Sie nicht auf Ihre innere Stimme. Auch dann nicht, wenn sich Ihnen der Magen umdreht.
07.09.2012
So sterben Ideen.
#45: Fokussieren Sie nicht. Jonglieren Sie mehrere Konzepte gleichzeitig. Gut möglich, dass Sie am Ende mit leeren Händen dastehen.
05.09.2012
So sterben Ideen.
#44: Präsentieren Sie Ihre Idee zu früh. Ein unausgereiftes Konzept spricht noch nicht für sich selbst und kann kritischen Fragen nicht Stand halten.
04.09.2012
So sterben Ideen.
#43: Zensieren Sie Ihre Idee selbst. Machen Sie sie kleiner, weniger provokativ, weniger revolutionär, weniger,...
03.09.2012
So sterben Ideen.
#42: "Mañana, mañana!" Verschieben Sie ihr Projekt auf morgen.
31.08.2012
So sterben Ideen.
#41: Auch Ideen können gemobbt werden. Missgunst und Neid sind oft im Spiel, wenn eine Idee abgeschossen wird.
30.08.2012
So sterben Ideen.
#40: Spielen Sie den Advocatus Diaboli. Fragen Sie sich ehrlich: "Rockt die Idee?!" Wenn nein, starten Sie neu, auch wenn der Abgabetermin drängt.
29.08.2012
So sterben Ideen.
#39: Arbeiten Sie mit Kreativitätstechniken. Folgen Sie nicht Ihrer Intuition.
28.08.2012
So sterben Ideen.
#38: Spielen Sie Nero. Lassen Sie sich drei exzellente Geschäfts-konzepte einfallen und beobachten Sie, welche den "Kampf" überlebt.
27.08.2012
So sterben Ideen.
#37: Die Wagnis-finanzierung halbierte sich in Deutschland zwischen 2007 und 2011. In den USA ist man ideenfreundlicher eingestellt, dort hat Venture Captial erheblich zugelegt.
24.08.2012
So sterben Ideen.
#36: Entwickeln Sie Ideen außerhalb Ihrer Kompetenzen. Die Chance, dass Sie scheitern werden liegt bei 99:1. Es sei denn, Sie sind Richard Branson.
23.08.2012
So sterben Ideen.
#35: Bleiben Sie bescheiden! Von 1975 bis 2007 wurden in Europa drei der 500 größten Unternehmen der Welt gegründet. Im Land des "Think big!" - den USA: rund zwei Dutzend.
22.08.2012
So sterben Ideen.
#34: Entwerfen Sie ein Design aufgrund der technischen Zeichung. Ignorieren Sie die Tatsache, dass viele Kunden ihre Kaufent-scheidung aufgrund des Designs treffen. Design also an erster Stelle stehen sollte.
21.08.2012
So sterben Ideen.
#33: Revolutionäre Produkte können nicht perfekt sein, weil sie neu sind. Warten Sie mit der Neuvorstellung. Verbessern Sie Ihre Innovation so lange, bis die Konkurrenz Ihnen zuvor kommt.
20.08.2012
So sterben Ideen.
#32: Trauen Sie sich nicht an die Großen der Branche ran. Fragen Sie nicht um Hilfe. Kooperieren Sie nicht. Machen Sie alles allein.
17.08.2012
So sterben Ideen.
#31: Reden Sie sich heraus, wenn Ihre Idee scheitert. Weit verbreitet sind Sprüche wie: "Der Job war mir eh nicht wichtig!" oder "Es ist nicht so einfach, wie du denkst!" Siehe auch:
» Kognitive Dissonanz
16.08.2012
So sterben Ideen.
#30: Lassen Sie Ihre Idee sterben! Wenn sie genial war, wird sie in ihrem Kopf wieder auferstehen. Wenn nicht, sind Sie frei für neue Abenteuer.
15.08.2012
So sterben Ideen.
#29: Autsch! Sie sind gescheitert. Weichen Sie auf Randthemen aus, wie Bundestrainer Jogi Löw in seiner Wutrede. Gehen Sie nicht auf Ihren Fehler ein und begeistern Sie nicht mit neuen Ideen.
14.08.2012
So sterben Ideen.
#28: Die Angst vor dem Scheitern hält 49% der Deutschen davon ab ein Unter-nehmen zu gründen. In den USA sind es 28%.
13.08.2012
So sterben Ideen.
#27: Eine Chance zum Weiterdenken sind zufällige Gespräche. Entschuldigen Sie sich mit: "Ich hab' gerade keine Zeit!"
11.08.2012
So sterben Ideen.
#26: Ihr Treibstoff, bestehend aus Glaube, Hoffnung und Leiden-schaft neigt sich dem Ende.
10.08.2012
So sterben Ideen.
#25: Just do it! Planen oder proben Sie nicht. Erstellen Sie keine Prototypen.
09.08.2012
So sterben Ideen.
#24: Verpulvern Sie Ihr Geld für schöne Reisen, teure Autos oder 50 Paar Schuhe. Zwitschern Sie dann aus Ihrem goldenen Käfig: "Ich würde ja gerne, aber es geht nicht!"
08.08.2012
So sterben Ideen.
#23: Verlieben Sie sich in Ihre Idee. Ziehen Sie die rosa Brille auf und werden Sie blind für Kritik.
07.08.2012
So sterben Ideen.
#22: Präsentieren Sie Ihre Idee in Fach-chinesisch, damit nur wenige Sie verstehen.
06.08.2012
So sterben Ideen.
#21: Genehmigen Sie sich niemals eine Auszeit, um sich Träume zu erfüllen.
04.08.2012
So sterben Ideen.
#20: Arbeiten Sie mit Menschen, die Sie eigentlich langweilen.
03.08.2012
So sterben Ideen.
#19: Versuchen Sie es allen recht zu machen. Finden Sie den gemeinsamen Nenner.
02.08.2012
So sterben Ideen.
#18: Ihre Idee wurde abgelehnt. Geben Sie auf. Warten Sie nicht geduldig auf Ihre nächste Chance.
01.08.2012
So sterben Ideen.
#17: Denken Sie immer in Zahlen. Zeit ist Geld. Geben Sie der Muße keine Chance.
31.07.2012
So sterben Ideen.
#16: Wenn ein Fehler passiert, suchen Sie nach dem Schuldigen, nicht nach Ursachen.
30.07.2012
So sterben Ideen.
#15: Stehlen Sie Ideen und berauben Sie sich selbst um das Gefühl stolz auf sich zu sein.
29.07.2012
So sterben Ideen.
#14: Vertrauen Sie auf Best Practice. Wenn der Marktführer es tut, muss es auch bei Ihnen funktionieren.
27.07.2012
So sterben Ideen.
#13: Glauben Sie, dass Ihre Idee einleuchtend ist. Hinterfragen und kritisieren Sie nichts.
26.07.2012
So sterben Ideen.
#12: Sehen Sie Kunst als etwas, das man an die Wand hängt, aber nicht als Teil Ihrer Arbeit.
25.07.2012
So sterben Ideen.
#11: Arbeiten Sie vor allem deswegen um Geld zu verdienen.
24.07.2012
So sterben Ideen.
#10: Gehen Sie immer auf Nummer sicher.
23.07.2012
So sterben Ideen.
#9: Führen Sie einen straffen Terminplan, ohne Raum für informelle Gespräche.
22.07.2012
So sterben Ideen.
#8: Zweifeln und zaudern Sie.
20.07.2012
So sterben Ideen.
#7: Vernachlässigen Sie das Marketing.
19.07.2012
So sterben Ideen.
#6: Lassen Sie Ihre Innovation von der Marktforschung testen.
18.07.2012
So sterben Ideen.
#5: Lassen Sie das Komitee entscheiden.
17.07.2012
So sterben Ideen.
#4: Widersprechen Sie niemals Ihrem Chef.
16.07.2012
So sterben Ideen.
#3: Schweifen Sie in Gesprächen nicht vom Thema ab.
13.07.2012
So sterben Ideen.
#2: Erzählen Sie Ihre Idee Ihrer Familie und erwarten Sie Zustimmung.
10.07.2012
So sterben Ideen.
#1: Beharren Sie auf Ihrem Standpunkt!
24.06.2012
Feedback 2: Creative Skills Training III
"Der Weg zur Idee entsteht beim Gehen. Das Seminar inspiriert, sich dafür zu öffnen, auf die eigene Intuition zu vetrauen und ganz neu hinzuschauen." - Dr. Carsten Thieme, Training & Personalentwicklung, WMF AG
18.06.2012
Feedback: Creative Skills Training III
"Gute Konzeption, alle Teilnehmer mitgenommen, viele Sinne angesprochen, Lernen spürbar gemacht sowie gute Abstimmung und Zusammenarbeit der Trainier." - Arthur Goldgräbe, Leiter Personalentwicklung, WMF AG
15.06.2012
Kreativität & Intuition
12 Mitarbeiter der WMF AG starten ins Creative Skills Training III und erfahren wie sie trotz Zeitdruck einfallsreich bleiben.
06.06.2012
Rapid Brainstorming
12 Inspirationen für schnelle, faszinierende und hochklassige Ideenmeetings.
» mehr erfahren
22.05.2012
Wo Leidenschaft am Werk ist, lässt der Erfolg nicht lange auf sich warten.
Interview mit Robert Gerlach im Agitano Magazin.
» Zum Interview
11.05.2012
Creative Skills 2 - Kreativität & Emotionen
WMF geht in die zweite Runde mit dem Creative Skills Training II "Kreativität & Emotionen", 11.-12. Mai.
02.05.2012
Microsoft trainiert Creative Skills
Microsoft Deutschland geht kreativ neue Wege. Zwei-Tage Creative Skills Training vom 3.- 4. Mai.
25.04.2012
Vorlesung im KIT
Vorlesung über die 8 Werte einer kreativen Kultur im Karlsruher Institut für Technologie, 26. April, 16:45 Uhr, Tula-Hörsaal.
23.04.2012
Restkarten für morgen in Nürnberg.
Robert Gerlach spricht in Nürnberg im Ofenwerk am 24. April 2012. Thema: 8 Werte kreativer Kulturen. Es gibt noch Karten an der Abendkasse.
» Zur Veranstaltung
13.04.2012
Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben
Warum Krisen die Kreativität fördern.
» mehr erfahren
21.03.2012
Top-Weiterbildungs-Site
Unsere Website wurde vom Magazin managerSeminare zu einer der besten Adressen im Weiterbildungs-Web gewählt. Vielen Dank!
14.03.2012
Das ideale Ideenbiotop
Die acht Werte einer Kreativkultur. Robert Gerlach referiert bei WMF in Geislingen am 11. April 2012.
22.02.2012
Ideen für jede Branche
IQudo Ideenworkshops eignen sich für jedes Fachgebiet.
» FAQ: Ideenworkshop
30.01.2012
Anstoß zum Erfolg 2012
Welches Umfeld lässt Ideen am Arbeitsplatz sprudeln? Robert Gerlach skizziert die acht Werte einer kreativen Unternehmenskultur. Nürnberg, 24. April 2012
» Zur Veranstaltung
04.01.2012
Warum ein dickes Finanzpolster die Kreativität sichert
Geheimnisse von Weiterdenkern | #1
» mehr erfahren
01.12.2011
IQudo.com = Sehr gut!
Die Zeitschrift "manager seminare" bewertet IQudo.com mit der Note 1. Vielen Dank!
01.11.2011
Huch, ich bin ja kreativ!
Einführung in die Welt der Ideen. Vortrag am 21.11. bei WMF Geislingen.
19.10.2011
Ideenworkshop München, 28.11.
Ideen in nur 4 Std. finden - ohne Kreativitätstechniken. Preis: 480,-
» Info & Anmeldung
10.10.2011
Ideen Express
Finden Sie Ideen in nur 4 Std. Der neue IQudo Ideen Express Workshop: "Weißer Gürtel"
» Ideen Express Workshop
30.09.2011
Interview mit Focus, Korea
Was koreanische Unternehmen tun sollten, um kreatives Denken zu fördern.
» Interview Focus Korea
12.09.2011
IQudo in Korea
Vortrag/Workshop über Creative Skills für HR Manager in Seoul am 28./29.09.
17.08.2011
Ideenmanagement II
7 Tipps für Ideenmanager und Kreativarbeiter.
» mehr erfahren
08.08.2011
Ideenmanagement
Wie man Ideen in Kreativagenturen fördert, beurteilt und aussiebt.
» mehr erfahren
30.07.2011
Creative Leadership II
"Einen Fuß auf dem Boden, einen in der Luft." Interview für IBM Deutschland. Teil II
» mehr erfahren
21.07.2011
Creative Leadership
Strategien für eine kreative Unternehmenskultur. Interview für IBM Deutschland. Teil I
» mehr erfahren
08.07.2011
Crowdsourcing - so geht's!
Wie man Crowdsourcing richtig einsetzt. Bericht von Robert Gerlach im neuen Querdenker Magazin.
26.06.2011
Strategy Map
So wirkt das IQudo Kreativ-training auf Finanzen, Kunden und Prozesse.
» IQudo Wirkung [pdf]
09.06.2011
Have you been born to follow?
Warum Kunden Innovationsführer bevorzugen.
» IQudo Video
27.05.2011
Teambildend, nachhaltig und überraschend!
10 gute Gründe für das IQudo Kreativitätstraining.
» mehr erfahren
 
30.07.2011

Creative Leadership II

"Einen Fuß auf dem Boden, einen in der Luft." Interview für IBM Deutschland. Teil II
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Markus Bankl: Das sind sehr interessante Punkte. Sie sprechen häufig das Thema Kultur an. Wie kann eine Führungskraft die Kultur konkret fördern?

Robert Gerlach: Jeder dieser oben genannten Werte und Faktoren trägt eine Handlungsanweisung in sich. Autonomie heißt soviel wie Freiheit für kreatives Handeln und auch Fehlertoleranz. Bei GENERAL ELECTRIC ist in der Firmenphilosophie verankert: "Einen Fehler kann man machen, aber nicht den gleichen zweimal." So kann man für jeden dieser acht Werte Handlungsanweisungen geben.

Markus Bankl: Mit welchem Ihrer acht Punkte könnte man anfangen um Kreativität im Unternehmen zu fördern? Was ist der erste Schritt? Oder geht das eine nicht ohne das andere?

Robert Gerlach: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Man muß wie ein Zehnkämpfer verschiedene Bereiche des kreativen Denkens verinnerlichen. Kreativität ist wie Klavierspielen, das lernt man nicht in einem Tagesworkshop. Es ist ein kontinuierlicher Prozess. Es bedarf einer Trainings-Zeit.

Markus Bankl: Kreativität ist häufig mit Blockaden und Hürden verbunden - sei es jetzt auf individueller Ebene oder auch auf organisationaler Ebene. Was sind Ihre Erfahrungen mit Blockaden und Hürden?

Robert Gerlach: Der Mensch ist gerne faul. Sprich, jegliche Art von Veränderung ist mit Aufbruch, mit Anstrengung und mit Unsicherheit verbunden. "Was wird denn jetzt dieser neue Schritt bringen?" Angst ist die größte Blockade. Die Angst des Mitarbeiters vor Veränderung sollte man zuerst nehmen. Das ist die erste Hürde zum Aufbruch in eine kreative Unternehmenskultur. Wenn eine Veränderung gleich einen Erfolg erzielt, dann speichert der Mitarbeiter ab: "Ach, das war ja gar nicht so schlecht!" So fährt man den Mitarbeiter langsam in den Change Prozess hinein und öffnet ihn für kreatives Denken.

Markus Bankl: Der Punkt eben stellt einen individuellen Schritt dar, aber nehmen wir mal die organisationale Ebene. Wie ich bereits zu Beginn als Beispiel genannt habe: "Wir sind eher kostenorientiert. Wir können es uns nicht leisten, neue Sachen auszuprobieren." Was sind Ihrer Meinung nach wichtige Schritte, um Kreativität auch in die gesamte Organisation hineinzubringen?

Robert Gerlach: Ganz klar Leitsätze in der Firmenphilosophie verankern, die kreatives Denken fördern. Zum Beispiel: Fehler machen ist erlaubt. Wir leben ja in einer Nullfehlerkultur: "Ich war's nicht." Fragen stellen sollte erlaubt sein. Wer kennt das nicht, man sitzt im Meeting und hat noch so eine "dumme" Frage, aber will sich nicht blamieren. Deswegen sind Kinder ja kreativ. Das hängt mit ihrer kindlichen Neugier zusammen und mit dieser Unschuld, mit der sie Fragen stellen. Schon fast philosophische Fragen. Man versucht das zu umgehen, wenn man älter wird, weil es beschleicht einen schnell das Gefühl, "was denkt denn der andere über mich?" Man hat einen Titel, den man nicht auf's Spiel setzen möchte. Eine Anzeige für den Economist hat folgenden Text: "What's the worst thing to lose as we get older? Our teeth, our hair or our curiousity?" Neugier ist eine der wichtigsten Grundeigenschaften eines kreativen Menschen. Diese Neugier muss man in den Mitarbeitern wieder wecken. Leonardo Da Vinci hat sich wahrscheinlich gefragt, warum Menschen nicht fliegen können. Andere finden sich mit der simplen Feststellung ab: "Weil wir keine Flügel haben." Der Kreative fragt weiter. Er fragt tiefer. Er hört nicht auf zu fragen, bis er von Fehler, zu Fehler, zu Fehler, zu Fehler auf eine Lösung kommt.

Ein weiterer Punkt ist Schönheit. Das treibt zum Beispiel Steve Jobs an. Er möchte, dass seine Produkte so schön wie möglich sind. Nicht nur ästhetisch schön, sondern auch in der Bedienung. Schönheit kann auch eine Formel sein, wie zum Beispiel E = mc2. Wenn man eine komplexe Theorie, die kaum ein Mensch versteht, auf eine Formel reduziert, dann ist das auch ein Art von Schönheit.

Markus Bankl: Das Kunden- und Nutzerverhalten geht ja auch in diese Richtung. Man möchte kein Standardprodukt, so wie es vielleicht noch vor 20 Jahren der Fall war, sondern möchte etwas Individuelles, etwas Neues und Schönes. Denken Sie, dass die Aussage: "wir wenden uns gerne neuen Themen zu" vielleicht auch etwas mit einer neuen Generation zu tun hat und dass Kreativität somit in Unternehmen stärkeren Anklang findet?

Robert Gerlach: Ich glaube, es spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zum einen die Globalisierung. Der weltweite Druck zur Kosteneffizienz. Irgendwann ist die Latte des Kostendrückens erreicht und man merkt, dass durch Effizienz kein neues Wachstum entsteht. Dann stellt sich die Frage: "Wo kommt das neue Wachstum her?" Durch Expansion oder durch Innovationen! Zum anderen, die nachkommende Generation. Heute kommen die weltbewegenden Veränderungen aus dem Silicon Valley: Facebook, Google, Youtube. Die sitzen alle im Valley. Der Erfindergeist der dort weht, hatte seine Wurzeln zum Teil in den 70ern, in der Hippiezeit. Die Hippies waren die Vorreiter der Individualisierung und der Selbstverwirklichung. Auch die Schwulenbewegung ist in San Francisco entstanden. Es weht ein sehr liberaler Geist in diesem Teil Amerikas. Einen Steinwurf von San Fran entfernt liegt das Silicon Valley - das Forschungslabor der Welt. Hier schaut dich keiner komisch an, wenn du die Welt verändern willst. Insofern hat das schon etwas mit einer neuen Generation zu tun, die sich selbst reflektiert und offen für Neues ist. Doch hat es diese Forscher auch schon vor 100 Jahren gegeben. Gottlieb Daimler, Karl Benz, Werner Siemens, Robert Bosch. Das waren Persönlichkeiten, die eben tiefer gefragt haben. Der Unterschied zu damals: Heute muss man sich selbst neu erfinden, eine Nische suchen, weil der Verdrängungswettbewerb so groß ist.

Markus Bankl: Um noch einmal verstärkt auf das Thema kreative Führung einzugehen. Häufig, wenn Steve Jobs genannt wird, wird die Kreativität auf eine Leitperson bezogen. Es wird heute in Unternehmen verstärkt versucht, passende Führungskulturen aufzubauen, oder auch mit einem einheitlichen Führungsstil zu führen. In Bezug auf kreative Führung, für wie wichtig halten Sie es, dass kreative Führung in der gesamten Organisation verankert wird?

Robert Gerlach: Sehr wichtig! Wenn man nur in speziellen Abteilungen Kreativität fördert, wie zum Beispiel in der Entwicklung, dann landet das Produkt doch letzen Endes beim Vertrieb. Der Vertrieb muss das neue Produkt verkaufen. Wenn dieser das aber nicht verstanden hat, dann kann er das dem Kunden auch nicht näher bringen. Wenn der Vertrieb sich enger mit der Entwicklungsabteilung verzahnt, vielleicht sogar Anregungen aus dem Vertrieb in die Entwicklungsabteilung fließen, dann fühlt der Vertrieb sich später enger mit dem Produkt verbunden und präsentiert es dem Kunden mit mehr Leidenschaft. Insofern ist Kreativität nicht einer Abteilung zuzuordnen, sondern im ganzen Unternehmen zu implementieren.

Markus Bankl: Und wo konkret kann man hier Ihrer Meinung nach ansetzen?

Robert Gerlach: Wir setzen die bereits genannten acht Werte ein. Der erste Schritt ist eine Bestandsanalyse. Wir befragen die Mitarbeiter mit einem Onlinefragebogen. Anhand einer Spidergraph-Auswertung können wir feststellen, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen.

Markus Bankl: Welche Rolle spielt die Führungskraft an dieser Stelle?

Robert Gerlach: Ich würde beide Ansätze "top down" als auch "bottom up" verfolgen. Einmal, was kann ich als Führungskraft tun und was kann ich als einzelner Mitarbeiter tun, um meine Fähigkeiten zu verbessern. Letzten Endes ist die Führungskraft weniger für Ideenentwicklung verantwortlich als die Mitarbeiter. Bei Google sieht man, dass die Mitarbeiter daraufhin eingestellt werden, ob sie diesen "Drive" haben selbstständig zu forschen - also Mitarbeiterinnovation.

Markus Bankl: Zum Abschluss: Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Leitsätze, nach denen eine kreative Führungskraft führen sollte?

Robert Gerlach: Kreativität ist ein weites Feld. In der Kürze der Zeit möchte ich mich auf drei Leitsätze beschränken.
Zunächst sollte man sich nicht nur auf Innovation fixieren. Tradition ist genauso wichtig. Jedes erfolgreiche Unternehmen ist erfolgreich geworden, durch das, was es in der Vergangenheit getan oder erreicht hat. Was es vorgelebt hat. Die Werte, die es da hin gebracht hat. Nehmen Sie zum Beispiel Nivea. Nivea verbinden Sie vielleicht mit einem Gefühl von Sicherheit oder Geborgenheit. Was eine kreative Führungskraft immer im Auge behalten sollte ist: "Wo kommen wir her?" Einen Fuß auf dem Boden und einen in der Luft. Der erste Leitsatz sollte sein: Das neue Produkt soll zum Erbe des Unternehmens passen. Da fährt man schon mal auf der sicheren Seite. 



Das zweite wäre Vorsicht. Innovation ist mit hohen R&D Kosten verbunden. Die Fehlerrate, dass Ideen scheitern, ist hoch. Da ist es geboten, sehr viel Zeit und Gedankengut in die Vorbereitung zu stecken. Auf dem trendgipfel 2010 in Frankfurt habe ich bei einem Ideentrainer gehört: "Wenn Sie eine Idee haben, dann kämpfen Sie dafür!" Wenn Sie sich als nervende Eintagsfliege in die Annalen des Unternehmens einschreiben möchten, dann ist das sicherlich der richtige Weg. Internationale Top-Kreative, die jeden Tag unter Hochdruck Ideen produzieren, wissen, dass man mit einer Idee allein niemals überzeugt. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Woher weiß ich denn, ob diese Idee wirklich gut ist? Das Problem mit Ideen ist auch: Ideen sind wie Kinder - die eigenen liebt man am meisten. Man kann nicht nur vor Liebe blind sein, sondern auch vor Ideen. Was mache ich, wenn ich einen Mitarbeiter vor mir habe, der für eine Idee brennt und feststelle, dass die Idee nicht gut ist. Der Mitarbeiter hat sich aber in seine Idee verliebt und denkt: "Das ist das Ei des Kolumbus." Was sage ich jetzt so einem Mitarbeiter? Nun, wenn dieser Mitarbeiter kreativ ist, dann ist er überzeugt, dass er in irgendeiner Weise genial ist. Wenn er genial ist, dann kann er nicht nur eine gute Idee produzieren, sondern zehn. Ich empfehle ihm: "Setz' dich nochmals hin und entwickle zehn solcher Ideen. Dann kommst Du wieder und präsentierst mir noch einmal die drei besten!" Was dann passiert: er relativiert. Er setzt seine erste Idee in Relation zu seinen anderen Einfällen. Er vergleicht und stellt vielleicht fest, dass die erste Idee gar nicht so gut war - die zweite ist besser. Oder er ist danach noch mehr von seiner ersten Idee überzeugt. Das verstehe ich unter Vorsicht. Eine Idee reicht nicht, um erfolgreich zu sein. Man muss viele Ideen entwickeln. Das sollten die Mitarbeiter verinnerlichen, Innovation ist oft ein Glücksspiel. Und Menschen, die fleißig sind haben in der Regel mehr Glück als die anderen.

Eine weitere Eigenschaft einer Führungsperson ist Mut. Die meisten Innovationen scheitern nicht daran, dass man keine Ideen hat, sondern dass man keinen Mut hat sie umzusetzen. Nochmals Steve Jobs. Jeder redet davon wie visionär er ist, aber betrachten wir einmal den finanziellen Aspekt. Als der iPod entwickelt worden ist, wanderten 50% des Entwicklungsbudgets in den iPod. Eine ganze Menge, bedenkt man, wie viel Produkte Apple anbietet. Das Gleiche hat er mit dem iPhone und dem iPad gemacht. Er hat praktisch alles auf eine Karte gesetzt, gemäß dem Motto: "An dieses Produkt glaube ich!" Das setzt sehr viel Mut voraus. Gleichzeitig haben sich die Aktionäre beschwert, warum bei solchen fantastischen Gewinnen keine Dividende ausgeschüttet wird. Apple hat mittlerweile, glaube ich, $70 Mrd. an Reserven. Dazu Steve Jobs auf einer Hauptversammlung im Februar 2010: "Wenn du Risiken eingehst, ist dies wie ein Luftsprung. Wenn die Geschäfte nicht laufen, ist es ganz nett zu wissen, dass es den Boden unter den Füßen immer noch gibt, wenn du wieder landest." Das ist ganz wichtig für einen Kreativen, dass er die Freiheit hat, "Nein" zu sagen. "Nein, die Idee finde ich nicht gut, ich glaube wir nehmen die andere Idee." Wenn ich gebunden bin, wenn ich die Wünsche der Aktionäre zu erfüllen habe, dann bin ich nicht mehr so frei in meiner Entwicklung und kann radikale Innovationen nicht mehr voran treiben. Dann werde ich eher marginale Innovation angehen.

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Das Interview wurde anlässlich einer Diplomarbeit über Creative Leadership für IBM Deutschland am 07.07.2011 geführt.