Creative Leadership
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16.05.2013
Peng!
Wie Sie Ideen erfolgreich abschießen.
» 42 Tipps ...
02.05.2013
Voraussetzungen für kreatives Denken
Warum Sie nicht auf einem festen Standpunkt beharren sollten. Vorlesung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). (Englische Sprache)
» Video, 6:28min
19.04.2013
Kreativität - Führungskompetenz der Zukunft
Vortrag bei der Herma GmbH, 22. April 2013.
17.04.2013
Voraussetzungen kreativen Denkens
Vorlesung am Karlsruher Institut für Technologie. Dienstag, 23.4.2013; 17:00-18:00.
10.04.2013
Umfrage: Ideenfindung unter der Dusche
Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) führen wir eine Umfrage über Kreativität und Entspannung durch. Jeder kann teilnehmen.
» Zur Umfrage
08.04.2013
Kommentar
Endlich mal ein aktives Seminar, endlich mal nicht Schema "F". Es wurde aktiv auf Seminarteilnehmer eingegangen und deren Anliegen ernst genommen. - Tobias Krips, Projekteinkäufer, WMF AG
03.04.2013
Ein-Jahres-Kreativitäts-Programm
Am 5. April starten wir mit neuen Teilnehmern der WMF Group in das zweite Ein-Jahres-Kreativitäts-Programm (gelber bis schwarzer Gürtel).
19.03.2013
Kreativitäts-Pass
Druckfrisch! Der IQudo Kreativitäts-Trainings-Pass dokumentiert den Fortschritt der Teilnehmer in den Kreativitätstrainings.
» Kreativitäts-Pass
28.02.2013
Kreativität und Entspannung
Wie Sie trotz Druck entspannt Probleme lösen. Vortrag am 5. März in Stuttgart.
» Zur Anmeldung
21.02.2013
Berlin Calling
Wie führt man einen Rockstar? Creative Leadership Training II mit Führungskräften der WMF AG in Berlin.
05.02.2013
Wie führen Sie einen Rockstar?
Querdenker sind gefragt. Nur, wie führen Sie jemanden, der nicht geführt werden will?
» Zum Bericht
10.01.2013
Herma präsentiert:
"Einen der exklusivsten Kurse der Welt!" - das IQudo Kreativitäts-training. Teaser-Video zur Präsentation der erarbeiteten Ideen vor der Geschäftsleitung.
» Videolink
31.12.2012
Ideen sind wie Rock'n'Roll!
IQudo wünscht allen Fans der Kreativität in 2013 Ideen, die rocken und die Energie diese ins Rollen zu bringen. Happy New Idea! :-P
18.12.2012
Kommentar
Personalentwickler Dr. Carsten Thieme spricht über das IQudo® Kreativitätstraining.
» Videolink
07.12.2012
Liebes Christkind,
überlegst du gerade, was du deinen Lieben schenken könntest? Hier 5 Ideen für garantiert fröhliche Weihnachten:
» 5 Weihnachtsideen
27.11.2012
Kreativdenker
04.12.: Vorstellung des mehrstufigen IQudo Kreativdenker-Programms 2013/14 bei der WMF AG.
18.11.2012
Creative Leadership 26.11., Karlsruhe
Ideengeschäft versus Kerngeschäft. Vorlesung am KIT (Karlsruher Institut für Technologie).
07.11.2012
Creative Skills 1 Training, 14.-16.11.
Wir dringen in die Dimension "I" vor. Ideenexpedition mit Mitarbeitern des Etikettenherstellers HERMA.
26.10.2012
Creative Leadership Training 9.-10.11.
Wie gestaltet man eine Kultur, in der kreatives Denken gefördert wird? 2-Tages-Workshop mit Führungskräften der WMF AG.
10.10.2012
Zukunftsworkshop Berlin, 20.10.2012
Gemeinsam mit 49 Vordenkern aus Design, Philosophie Bildung und Zukunfts-forschung suchen wir im Auftrag des Fraunhofer-Instituts gesellschaftliche Trends für das Bundes-ministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
28.09.2012
Effektives Brainstorming
Qualität sticht Quantität. Wie Sie effektiv Ideen im Team entwickeln. Bericht auf Business-Wissen.de
» Zum Bericht
18.09.2012
So sterben Ideen.
#50: "So ist's halt im Schwarzwald!" Resignieren Sie, wenn Sie auf Unverständnis treffen. Setzen Sie nicht Ihre Intelligenz und Phantasie ein, um Menschen für Ihre Sichtweise zu öffnen.
17.09.2012
So sterben Ideen.
#49: Arbeiten Sie in einem Umfeld, das von Angst dominiert wird. Ihre Gedanken werden sich darum drehen, wie Sie sich bestmöglichst absichern, nicht wie Sie Bestmögliches erreichen können.
13.09.2012
So sterben Ideen.
#48: Was folgt auf die Idee? Zweifel! "War das wirklich die richtige Entscheidung?!" Lassen Sie sich vom Zweifel überwältigen und lähmen.
12.09.2012
So sterben Ideen.
#47: Sie haben die Qual der Wahl. Lösung A ist ein Kompromiss, Lösung B ist es auch. Entscheiden Sie sich. Suchen Sie nicht nach der unbekannten Lösung C.
11.09.2012
So sterben Ideen.
#46: Beurteilen Sie Ideen anhand einer Bewertungsmatrix. Hören Sie nicht auf Ihre innere Stimme. Auch dann nicht, wenn sich Ihnen der Magen umdreht.
07.09.2012
So sterben Ideen.
#45: Fokussieren Sie nicht. Jonglieren Sie mehrere Konzepte gleichzeitig. Gut möglich, dass Sie am Ende mit leeren Händen dastehen.
05.09.2012
So sterben Ideen.
#44: Präsentieren Sie Ihre Idee zu früh. Ein unausgereiftes Konzept spricht noch nicht für sich selbst und kann kritischen Fragen nicht Stand halten.
04.09.2012
So sterben Ideen.
#43: Zensieren Sie Ihre Idee selbst. Machen Sie sie kleiner, weniger provokativ, weniger revolutionär, weniger,...
03.09.2012
So sterben Ideen.
#42: "Mañana, mañana!" Verschieben Sie ihr Projekt auf morgen.
31.08.2012
So sterben Ideen.
#41: Auch Ideen können gemobbt werden. Missgunst und Neid sind oft im Spiel, wenn eine Idee abgeschossen wird.
30.08.2012
So sterben Ideen.
#40: Spielen Sie den Advocatus Diaboli. Fragen Sie sich ehrlich: "Rockt die Idee?!" Wenn nein, starten Sie neu, auch wenn der Abgabetermin drängt.
29.08.2012
So sterben Ideen.
#39: Arbeiten Sie mit Kreativitätstechniken. Folgen Sie nicht Ihrer Intuition.
28.08.2012
So sterben Ideen.
#38: Spielen Sie Nero. Lassen Sie sich drei exzellente Geschäfts-konzepte einfallen und beobachten Sie, welche den "Kampf" überlebt.
27.08.2012
So sterben Ideen.
#37: Die Wagnis-finanzierung halbierte sich in Deutschland zwischen 2007 und 2011. In den USA ist man ideenfreundlicher eingestellt, dort hat Venture Captial erheblich zugelegt.
24.08.2012
So sterben Ideen.
#36: Entwickeln Sie Ideen außerhalb Ihrer Kompetenzen. Die Chance, dass Sie scheitern werden liegt bei 99:1. Es sei denn, Sie sind Richard Branson.
23.08.2012
So sterben Ideen.
#35: Bleiben Sie bescheiden! Von 1975 bis 2007 wurden in Europa drei der 500 größten Unternehmen der Welt gegründet. Im Land des "Think big!" - den USA: rund zwei Dutzend.
22.08.2012
So sterben Ideen.
#34: Entwerfen Sie ein Design aufgrund der technischen Zeichung. Ignorieren Sie die Tatsache, dass viele Kunden ihre Kaufent-scheidung aufgrund des Designs treffen. Design also an erster Stelle stehen sollte.
21.08.2012
So sterben Ideen.
#33: Revolutionäre Produkte können nicht perfekt sein, weil sie neu sind. Warten Sie mit der Neuvorstellung. Verbessern Sie Ihre Innovation so lange, bis die Konkurrenz Ihnen zuvor kommt.
20.08.2012
So sterben Ideen.
#32: Trauen Sie sich nicht an die Großen der Branche ran. Fragen Sie nicht um Hilfe. Kooperieren Sie nicht. Machen Sie alles allein.
17.08.2012
So sterben Ideen.
#31: Reden Sie sich heraus, wenn Ihre Idee scheitert. Weit verbreitet sind Sprüche wie: "Der Job war mir eh nicht wichtig!" oder "Es ist nicht so einfach, wie du denkst!" Siehe auch:
» Kognitive Dissonanz
16.08.2012
So sterben Ideen.
#30: Lassen Sie Ihre Idee sterben! Wenn sie genial war, wird sie in ihrem Kopf wieder auferstehen. Wenn nicht, sind Sie frei für neue Abenteuer.
15.08.2012
So sterben Ideen.
#29: Autsch! Sie sind gescheitert. Weichen Sie auf Randthemen aus, wie Bundestrainer Jogi Löw in seiner Wutrede. Gehen Sie nicht auf Ihren Fehler ein und begeistern Sie nicht mit neuen Ideen.
14.08.2012
So sterben Ideen.
#28: Die Angst vor dem Scheitern hält 49% der Deutschen davon ab ein Unter-nehmen zu gründen. In den USA sind es 28%.
13.08.2012
So sterben Ideen.
#27: Eine Chance zum Weiterdenken sind zufällige Gespräche. Entschuldigen Sie sich mit: "Ich hab' gerade keine Zeit!"
11.08.2012
So sterben Ideen.
#26: Ihr Treibstoff, bestehend aus Glaube, Hoffnung und Leiden-schaft neigt sich dem Ende.
10.08.2012
So sterben Ideen.
#25: Just do it! Planen oder proben Sie nicht. Erstellen Sie keine Prototypen.
09.08.2012
So sterben Ideen.
#24: Verpulvern Sie Ihr Geld für schöne Reisen, teure Autos oder 50 Paar Schuhe. Zwitschern Sie dann aus Ihrem goldenen Käfig: "Ich würde ja gerne, aber es geht nicht!"
08.08.2012
So sterben Ideen.
#23: Verlieben Sie sich in Ihre Idee. Ziehen Sie die rosa Brille auf und werden Sie blind für Kritik.
07.08.2012
So sterben Ideen.
#22: Präsentieren Sie Ihre Idee in Fach-chinesisch, damit nur wenige Sie verstehen.
06.08.2012
So sterben Ideen.
#21: Genehmigen Sie sich niemals eine Auszeit, um sich Träume zu erfüllen.
04.08.2012
So sterben Ideen.
#20: Arbeiten Sie mit Menschen, die Sie eigentlich langweilen.
03.08.2012
So sterben Ideen.
#19: Versuchen Sie es allen recht zu machen. Finden Sie den gemeinsamen Nenner.
02.08.2012
So sterben Ideen.
#18: Ihre Idee wurde abgelehnt. Geben Sie auf. Warten Sie nicht geduldig auf Ihre nächste Chance.
01.08.2012
So sterben Ideen.
#17: Denken Sie immer in Zahlen. Zeit ist Geld. Geben Sie der Muße keine Chance.
31.07.2012
So sterben Ideen.
#16: Wenn ein Fehler passiert, suchen Sie nach dem Schuldigen, nicht nach Ursachen.
30.07.2012
So sterben Ideen.
#15: Stehlen Sie Ideen und berauben Sie sich selbst um das Gefühl stolz auf sich zu sein.
29.07.2012
So sterben Ideen.
#14: Vertrauen Sie auf Best Practice. Wenn der Marktführer es tut, muss es auch bei Ihnen funktionieren.
27.07.2012
So sterben Ideen.
#13: Glauben Sie, dass Ihre Idee einleuchtend ist. Hinterfragen und kritisieren Sie nichts.
26.07.2012
So sterben Ideen.
#12: Sehen Sie Kunst als etwas, das man an die Wand hängt, aber nicht als Teil Ihrer Arbeit.
25.07.2012
So sterben Ideen.
#11: Arbeiten Sie vor allem deswegen um Geld zu verdienen.
24.07.2012
So sterben Ideen.
#10: Gehen Sie immer auf Nummer sicher.
23.07.2012
So sterben Ideen.
#9: Führen Sie einen straffen Terminplan, ohne Raum für informelle Gespräche.
22.07.2012
So sterben Ideen.
#8: Zweifeln und zaudern Sie.
20.07.2012
So sterben Ideen.
#7: Vernachlässigen Sie das Marketing.
19.07.2012
So sterben Ideen.
#6: Lassen Sie Ihre Innovation von der Marktforschung testen.
18.07.2012
So sterben Ideen.
#5: Lassen Sie das Komitee entscheiden.
17.07.2012
So sterben Ideen.
#4: Widersprechen Sie niemals Ihrem Chef.
16.07.2012
So sterben Ideen.
#3: Schweifen Sie in Gesprächen nicht vom Thema ab.
13.07.2012
So sterben Ideen.
#2: Erzählen Sie Ihre Idee Ihrer Familie und erwarten Sie Zustimmung.
10.07.2012
So sterben Ideen.
#1: Beharren Sie auf Ihrem Standpunkt!
24.06.2012
Feedback 2: Creative Skills Training III
"Der Weg zur Idee entsteht beim Gehen. Das Seminar inspiriert, sich dafür zu öffnen, auf die eigene Intuition zu vetrauen und ganz neu hinzuschauen." - Dr. Carsten Thieme, Training & Personalentwicklung, WMF AG
18.06.2012
Feedback: Creative Skills Training III
"Gute Konzeption, alle Teilnehmer mitgenommen, viele Sinne angesprochen, Lernen spürbar gemacht sowie gute Abstimmung und Zusammenarbeit der Trainier." - Arthur Goldgräbe, Leiter Personalentwicklung, WMF AG
15.06.2012
Kreativität & Intuition
12 Mitarbeiter der WMF AG starten ins Creative Skills Training III und erfahren wie sie trotz Zeitdruck einfallsreich bleiben.
06.06.2012
Rapid Brainstorming
12 Inspirationen für schnelle, faszinierende und hochklassige Ideenmeetings.
» mehr erfahren
22.05.2012
Wo Leidenschaft am Werk ist, lässt der Erfolg nicht lange auf sich warten.
Interview mit Robert Gerlach im Agitano Magazin.
» Zum Interview
11.05.2012
Creative Skills 2 - Kreativität & Emotionen
WMF geht in die zweite Runde mit dem Creative Skills Training II "Kreativität & Emotionen", 11.-12. Mai.
02.05.2012
Microsoft trainiert Creative Skills
Microsoft Deutschland geht kreativ neue Wege. Zwei-Tage Creative Skills Training vom 3.- 4. Mai.
25.04.2012
Vorlesung im KIT
Vorlesung über die 8 Werte einer kreativen Kultur im Karlsruher Institut für Technologie, 26. April, 16:45 Uhr, Tula-Hörsaal.
23.04.2012
Restkarten für morgen in Nürnberg.
Robert Gerlach spricht in Nürnberg im Ofenwerk am 24. April 2012. Thema: 8 Werte kreativer Kulturen. Es gibt noch Karten an der Abendkasse.
» Zur Veranstaltung
13.04.2012
Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben
Warum Krisen die Kreativität fördern.
» mehr erfahren
21.03.2012
Top-Weiterbildungs-Site
Unsere Website wurde vom Magazin managerSeminare zu einer der besten Adressen im Weiterbildungs-Web gewählt. Vielen Dank!
14.03.2012
Das ideale Ideenbiotop
Die acht Werte einer Kreativkultur. Robert Gerlach referiert bei WMF in Geislingen am 11. April 2012.
22.02.2012
Ideen für jede Branche
IQudo Ideenworkshops eignen sich für jedes Fachgebiet.
» FAQ: Ideenworkshop
30.01.2012
Anstoß zum Erfolg 2012
Welches Umfeld lässt Ideen am Arbeitsplatz sprudeln? Robert Gerlach skizziert die acht Werte einer kreativen Unternehmenskultur. Nürnberg, 24. April 2012
» Zur Veranstaltung
04.01.2012
Warum ein dickes Finanzpolster die Kreativität sichert
Geheimnisse von Weiterdenkern | #1
» mehr erfahren
01.12.2011
IQudo.com = Sehr gut!
Die Zeitschrift "manager seminare" bewertet IQudo.com mit der Note 1. Vielen Dank!
01.11.2011
Huch, ich bin ja kreativ!
Einführung in die Welt der Ideen. Vortrag am 21.11. bei WMF Geislingen.
19.10.2011
Ideenworkshop München, 28.11.
Ideen in nur 4 Std. finden - ohne Kreativitätstechniken. Preis: 480,-
» Info & Anmeldung
10.10.2011
Ideen Express
Finden Sie Ideen in nur 4 Std. Der neue IQudo Ideen Express Workshop: "Weißer Gürtel"
» Ideen Express Workshop
30.09.2011
Interview mit Focus, Korea
Was koreanische Unternehmen tun sollten, um kreatives Denken zu fördern.
» Interview Focus Korea
12.09.2011
IQudo in Korea
Vortrag/Workshop über Creative Skills für HR Manager in Seoul am 28./29.09.
17.08.2011
Ideenmanagement II
7 Tipps für Ideenmanager und Kreativarbeiter.
» mehr erfahren
08.08.2011
Ideenmanagement
Wie man Ideen in Kreativagenturen fördert, beurteilt und aussiebt.
» mehr erfahren
30.07.2011
Creative Leadership II
"Einen Fuß auf dem Boden, einen in der Luft." Interview für IBM Deutschland. Teil II
» mehr erfahren
21.07.2011
Creative Leadership
Strategien für eine kreative Unternehmenskultur. Interview für IBM Deutschland. Teil I
» mehr erfahren
08.07.2011
Crowdsourcing - so geht's!
Wie man Crowdsourcing richtig einsetzt. Bericht von Robert Gerlach im neuen Querdenker Magazin.
26.06.2011
Strategy Map
So wirkt das IQudo Kreativ-training auf Finanzen, Kunden und Prozesse.
» IQudo Wirkung [pdf]
09.06.2011
Have you been born to follow?
Warum Kunden Innovationsführer bevorzugen.
» IQudo Video
27.05.2011
Teambildend, nachhaltig und überraschend!
10 gute Gründe für das IQudo Kreativitätstraining.
» mehr erfahren
 
21.07.2011

Creative Leadership

Strategien für eine kreative Unternehmenskultur. Interview für IBM Deutschland. Teil I

Markus Bankl, IBM Deutschland: Ich würde Sie zum Einstieg bitten, ein paar Sätze über sich zu sagen, denn Sie haben ja einen sehr spannenden beruflichen Werdegang.

Robert Gerlach, IQudo : Ich bin ursprünglich Diplom-Wirtschaftsingenieur und bin in New York in einer Werbeagentur quer eingestiegen. Dort habe ich im Kundenkontakt gearbeitet, zuerst als Praktikant und dann habe ich festgestellt, dass das Kreative mich mehr anzieht und bin dort ins Creative Department gewechselt. Seitdem hat mich das Thema Kreativität nicht mehr losgelassen. Dann gab es verschiedene Stationen in der Werbung, in Paris und Hamburg, wo ich auch für eigene Kunden gearbeitet habe. Irgendwann kam dann eine Weltreise dazwischen, bei der ich mir ein paar Sinnfragen gestellt habe, was mit so einer Weltreise auch verbunden ist. Man hat ja auch viel Zeit. Und dabei kam heraus, dass mich die Werbung nicht mehr so interessiert hat und als Folge habe ich mich dann mehr den Menschen gewidmet und wie man ihre Kreativität fördern kann. Daraus ist dann IQudo entstanden.

Markus Bankl: Sie haben quasi beide Seiten der Medaille gesehen. Zum einen Kreativität in der Praxis selber ausübend und zum anderen als Berater, der das Thema Kreativität Mitarbeitern vermittelt.

Robert Gerlach: Ja, das ist ein sehr guter Punkt, den Sie da anbringen. Weil diese praktische Erfahrung, also selbst Ideen entwickelt zu haben, ist unentbehrlich, um ein guter Kreativtrainer zu sein. Wenn man es als Kreativtrainer mit Kreativitätstechniken versucht, dann kennt man die Gefühle gar nicht unbedingt, die man als Kreativer hat, wenn man unter Druck nachts um drei da sitzt und keine Ideen hat. Seine einzige Ressource, seine einzige Daseinsberechtigung ist die eigene Ideenkraft. In solchen Momenten kommen Existenzängste. Am nächsten Morgen keine Ideen abzuliefern, das heißt so viel wie: "Ich habe keine Arbeitskraft oder ich habe meine Arbeit nicht getan". Also Arbeitsverweigerung im weitesten Sinne. Kreativität hat sehr viel mit Gefühlen zu tun, was zum Beispiel in Kreativitätstechniken nicht unbedingt gefördert wird.

Markus Bankl: Besonders in vielen wissenschaftlichen Artikeln wird Kreativität häufig als der entscheidende Faktor für Unternehmen gennant, um mit steigender Zahl von Veränderungen und erhöhter Komplexität erfolgreich umzugehen. Daraus abgeleitet die erste Frage: Welche Rolle spielt Kreativität Ihrer Meinung nach für ein Unternehmen, um auch in der heutigen Zeit wirtschaftlich erfolgreich zu sein?

Robert Gerlach: Nun das beste Beispiel ist zur Zeit sicherlich Apple und Steve Jobs. Ein visionärer Unternehmensführer, der mit Mut und innovativen Produkten ganze Branchen umkrempelt und während der Finanzkrise 2008/2009 mit seinem Unternehmen Rekordgewinne und Rekordumsätze eingefahren hat. Also vollkommen losgelöst von der Finanzkrise ganz normal weiter macht, als ob nichts passiert wäre. Wenn man die Studien der BusinessWeek heranzieht, die jedes Jahr die innovativsten Unternehmen der Welt kürt, ist Apple seit 2005 auf Platz eins. Wenn man nun zwei und zwei zusammenzählt, dann kann man sagen Innovation ist gleich Gewinn.

Gut, so einfach ist die Gleichung natürlich nicht. Denn Innovation ist mit sehr vielen Risiken verbunden, mit hohen R&D Kosten. Aber in der heutigen Zeit, im globalen Wettbewerb, wo die Chinesen schneller kopieren, als es die Polizei erlaubt und dazu auch noch günstiger in der Produktion sind, ähnlich auch die Inder, dann ist man gut beraten, wenn man fünf Minuten schneller als die Konkurrenz ist.

Markus Bankl: Wie würden Sie organisationale Kreativität definieren? Wofür steht dieser Begriff Ihrer Meinung nach?

Robert Gerlach: Organisationale Kreativität fängt ganz banal mit einem Satz an: "Warum bin ich in einem Unternehmen kreativ und in einem anderen bin ich es nicht?" Was hat Kreativität mit mir zu tun? Und was hat es mit dem Unternehmen zu tun? Ich selbst bin Diplom-Wirtschaftsingenieur, habe weder Kunst noch Graphikdesign studiert, sondern bin vor 19 Jahren in einer Werbeagentur in New York durch Zufall zum Kreativen geworden. Die Unternehmenskultur dort hat es geschafft, in mir Talente zu wecken, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe.

Über viele Jahre habe ich mir dann die Frage gestellt, warum ich in einer Agentur über mich hinaus wachse und in einer anderen so eher vor mir herdümple. Was hat das mit mir und was hat das mit der Unternehmenskultur zu tun? Diese Fragen haben mich immer getrieben. Was sind Faktoren, die Menschen dazu animieren, über sich hinaus zu wachsen? Irgendwann kam die Schlussfolgerung, dass Kreativität nicht nur etwas mit mir selbst zu tun hat, sondern, dass ich eine Funktion aus meiner Umwelt und meinen Charaktereigenschaften bin.

Markus Bankl: Ich würde gerne an dieser Stelle auf diese eine Erfahrung eingehen, über die Sie gesagt haben: "da bin ich eher vor mir her gedümpelt." Es scheint ja, dass in vielen Unternehmen eine höchst skeptische Sichtweise in Bezug auf Kreativität vorherrscht. Auch Ihre Ideenfindungsstudie von 2010 zeigt das eindeutige Ergebnis, dass lediglich 6,4% der Befragten am Arbeitsplatz kreativ sind. In diesem Bezug würde ich Ihnen gerne einmal zwei Zitate nennen, die ich aus den Unterlagen eines vom Frauenhofer Institut gesteuerten Verbundsprojekt zum Thema Kreativität entnommen habe. Darin wurden folgende kritischen Standpunkte von einzelnen Unternehmen aufgezeigt. Eines lautet: "Wir sind nicht in allen Positionen auf kreative Mitarbeiter angewiesen. Für kreative Ideen sind eher unsere Designer, Marketingfachleute und Entwickler zuständig." Und ein anderes Zitat lautet: "In unserer Branche sind Zeit, Kosten und Qualität entscheidend. Wir brauchen keine kreativen Spinner, sondern Menschen, die die Ihnen gestellten Aufgaben sorgfältig erledigen." Wie beurteilen Sie solche Aussagen?

Robert Gerlach: Jeder Mensch ist kreativ. Wenn ich als Controller eine Bilanz verschönern muss, dann brauche ich irgendwelche Ideen, wie ich diese rote Zahlen ins Schwarze drehe. Insofern ist in jeder Abteilung kreatives Denken gefragt.

Markus Bankl: Wie könnte man denn Ihrer Meinung nach Unternehmen, die solche kritischen Standpunkte vertreten, zum Umdenken bewegen?

Robert Gerlach: Zum Umdenken bewegt man viele Unternehmen, wenn die Schmerzgrenze steigt. Wenn der Gewinn schmaler wird und man feststellt, dass die Konkurrenz einen überholt. Das ist für viele Unternehmen ein Antriebsfaktor. Dann gilt die Parole: Wir müssen was verändern! Wenn die intrinsische Motivation gegeben ist, wenn ich bereit bin von meinem bisherigen Weg abzuweichen und einen neuen einzuschlagen, dann kann man auch mal über kreatives Denken nachdenken und Impulse im Unternehmen setzen, da die Führungsverantwortlichen dafür offen sind.

Markus Bankl: Wenn wir das Ergebnis der IBM CEO Global Study 2010 an diesem Punkt mit einbeziehen. Darin wurde festgestellt, dass die wichtigste Führungsqualität der nächsten Jahre Kreativität sein wird. Denken Sie, dass genau an diesem Punkte der Skepsis, es die Aufgabe der Führungskraft sein könnte, das Thema Kreativität in der Organisation voranzutreiben?

Robert Gerlach: Auf jeden Fall. Führung und Unternehmenskultur sind eng miteinander verbunden. Die Führungskraft ist diejenige die letzten Endes die Kultur vorgibt und auch vorleben sollte. Der Mitarbeiter kann ja nur so gut sein, wie der Chef es oben auch erlaubt. Wenn es nach oben eine Barriere gibt, dann ist die Fahnenstange der persönlichen Weiterentwicklung schnell erreicht. Ich komme nicht mehr weiter. Egal wie viele Ideen ich habe. Insofern ist die Führung hauptverantwortlich für die Unternehmenskultur und für die Entwicklung der Mitarbeiter.

Markus Bankl: Wie definieren Sie kreative Führung aus Ihrer Erfahrung heraus?

Robert Gerlach: Dazu haben wir ein Modell entwickelt, das acht Faktoren und Werte beinhaltet, die kreatives Handeln bedingen und fördern. Drei Werte möchte ich kurz skizzieren:

1. Autonomie. Sicherlich der bekannteste Faktor. Freiheit für kreatives Handeln. Darüber wurde schon viel geschrieben. Stichwörter hier sind Fehlertoleranz, mobiles Arbeiten oder flexible Arbeitszeiten.

2. Toleranz. Wie multikulturell ist das Unternehmen aufgestellt? Oder wie heterogen ist die Abteilung? Das habe ich damals in New York im Creative Department erfahren. Die ganze Welt hat sich dort getroffen. Wenn man gemeinsam zum Mittagessen gegangen ist, hat man Geschichten erzählt bekommen, die ich sonst nur im Abenteuerurlaub hören würde. Jeder Mensch aus einer anderen Kultur denkt anders. Wenn Sie sich zum Beispiel den Straßenverkehr in Deutschland anschauen; der wird mit Ampel geregelt. In Paris, am L'Arc de Triumphe - einer der meistbefahrenen Kreuzungen der Welt - gibt es keine Ampeln. Wenn Sie diese kulturellen Unterschiede an einem Tisch zusammen bringen, stellen Sie schnell fest, dass es nicht nur Ihre Sichtweise gibt ein Problem zu lösen, sondern auch eine ganz andere. Toleranz und Heterogenität öffnet automatisch neue Horizonte.

3. Spaß. Vielleicht fragt sich der eine oder andere: Was hat denn Spaß mit Kreativität zu tun? Ideen entstehen meistens in einer entspannten, gelockerten Atmosphäre. Nehmen wir mal den Slogan für Baden Württemberg: "Wir können alles außer Hochdeutsch." Das ist in einer Werbeagentur in Berlin entstanden. Ich nehme mal an, da saßen ein Texter und ein Art Director abends gemeinsam am Tisch und haben sich über den schwäbischen Dialekt amüsiert. Dann ist der eine wahrscheinlich auf diesen Spruch gekommen und der andere hat kräftig gelacht. Insofern hat Kreativität viel mit Spaß zu tun. Ein Unterpunkt von Spaß ist Spiel. Ideen entstehen meistens, indem man spielerisch vorgeht und experimentiert.

Weiter zum Teil 2