Crowdsourcing
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13.06.2013
Ausbildung zum Creative Coach
Ideenmeetings moderieren. Creative Skills von Mitarbeitern fördern. Ideengeschäft ausbauen. 3-Tage Creative Coach Training mit Führungskräften der WMF AG. 20.-22. Juni 2013.
06.06.2013
Creative Skills III, Kreativität und Intuition
Herausforderung Komplexität: Wie findet man trotz Druck und Informationsflut mühelos die kreative Lösung. Ulm, 7.-8. Juni. Kunde: WMF AG
27.05.2013
Bestehen Sie auf Ihrem Standpunkt und Sie werden stehen bleiben
Vortrag über kreatives Denken. Dürr AG, 27.05.2013
16.05.2013
Peng!
Wie Sie Ideen erfolgreich abschießen.
» 42 Tipps ...
02.05.2013
Voraussetzungen für kreatives Denken
Warum Sie nicht auf einem festen Standpunkt beharren sollten. Vorlesung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). (Englische Sprache)
» Video, 6:28min
19.04.2013
Kreativität - Führungskompetenz der Zukunft
Vortrag bei der Herma GmbH, 22. April 2013.
17.04.2013
Voraussetzungen kreativen Denkens
Vorlesung am Karlsruher Institut für Technologie. Dienstag, 23.4.2013; 17:00-18:00.
10.04.2013
Umfrage: Ideenfindung unter der Dusche
Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) führen wir eine Umfrage über Kreativität und Entspannung durch. Jeder kann teilnehmen.
» Zur Umfrage
08.04.2013
Kommentar
Endlich mal ein aktives Seminar, endlich mal nicht Schema "F". Es wurde aktiv auf Seminarteilnehmer eingegangen und deren Anliegen ernst genommen. - Tobias Krips, Projekteinkäufer, WMF AG
03.04.2013
Ein-Jahres-Kreativitäts-Programm
Am 5. April starten wir mit neuen Teilnehmern der WMF Group in das zweite Ein-Jahres-Kreativitäts-Programm (gelber bis schwarzer Gürtel).
19.03.2013
Kreativitäts-Pass
Druckfrisch! Der IQudo Kreativitäts-Trainings-Pass dokumentiert den Fortschritt der Teilnehmer in den Kreativitätstrainings.
» Kreativitäts-Pass
28.02.2013
Kreativität und Entspannung
Wie Sie trotz Druck entspannt Probleme lösen. Vortrag am 5. März in Stuttgart.
» Zur Anmeldung
21.02.2013
Berlin Calling
Wie führt man einen Rockstar? Creative Leadership Training II mit Führungskräften der WMF AG in Berlin.
05.02.2013
Wie führen Sie einen Rockstar?
Querdenker sind gefragt. Nur, wie führen Sie jemanden, der nicht geführt werden will?
» Zum Bericht
10.01.2013
Herma präsentiert:
"Einen der exklusivsten Kurse der Welt!" - das IQudo Kreativitäts-training. Teaser-Video zur Präsentation der erarbeiteten Ideen vor der Geschäftsleitung.
» Videolink
31.12.2012
Ideen sind wie Rock'n'Roll!
IQudo wünscht allen Fans der Kreativität in 2013 Ideen, die rocken und die Energie diese ins Rollen zu bringen. Happy New Idea! :-P
18.12.2012
Kommentar
Personalentwickler Dr. Carsten Thieme spricht über das IQudo® Kreativitätstraining.
» Videolink
07.12.2012
Liebes Christkind,
überlegst du gerade, was du deinen Lieben schenken könntest? Hier 5 Ideen für garantiert fröhliche Weihnachten:
» 5 Weihnachtsideen
27.11.2012
Kreativdenker
04.12.: Vorstellung des mehrstufigen IQudo Kreativdenker-Programms 2013/14 bei der WMF AG.
18.11.2012
Creative Leadership 26.11., Karlsruhe
Ideengeschäft versus Kerngeschäft. Vorlesung am KIT (Karlsruher Institut für Technologie).
07.11.2012
Creative Skills 1 Training, 14.-16.11.
Wir dringen in die Dimension "I" vor. Ideenexpedition mit Mitarbeitern des Etikettenherstellers HERMA.
26.10.2012
Creative Leadership Training 9.-10.11.
Wie gestaltet man eine Kultur, in der kreatives Denken gefördert wird? 2-Tages-Workshop mit Führungskräften der WMF AG.
10.10.2012
Zukunftsworkshop Berlin, 20.10.2012
Gemeinsam mit 49 Vordenkern aus Design, Philosophie Bildung und Zukunfts-forschung suchen wir im Auftrag des Fraunhofer-Instituts gesellschaftliche Trends für das Bundes-ministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
28.09.2012
Effektives Brainstorming
Qualität sticht Quantität. Wie Sie effektiv Ideen im Team entwickeln. Bericht auf Business-Wissen.de
» Zum Bericht
18.09.2012
So sterben Ideen.
#50: "So ist's halt im Schwarzwald!" Resignieren Sie, wenn Sie auf Unverständnis treffen. Setzen Sie nicht Ihre Intelligenz und Phantasie ein, um Menschen für Ihre Sichtweise zu öffnen.
17.09.2012
So sterben Ideen.
#49: Arbeiten Sie in einem Umfeld, das von Angst dominiert wird. Ihre Gedanken werden sich darum drehen, wie Sie sich bestmöglichst absichern, nicht wie Sie Bestmögliches erreichen können.
13.09.2012
So sterben Ideen.
#48: Was folgt auf die Idee? Zweifel! "War das wirklich die richtige Entscheidung?!" Lassen Sie sich vom Zweifel überwältigen und lähmen.
12.09.2012
So sterben Ideen.
#47: Sie haben die Qual der Wahl. Lösung A ist ein Kompromiss, Lösung B ist es auch. Entscheiden Sie sich. Suchen Sie nicht nach der unbekannten Lösung C.
11.09.2012
So sterben Ideen.
#46: Beurteilen Sie Ideen anhand einer Bewertungsmatrix. Hören Sie nicht auf Ihre innere Stimme. Auch dann nicht, wenn sich Ihnen der Magen umdreht.
07.09.2012
So sterben Ideen.
#45: Fokussieren Sie nicht. Jonglieren Sie mehrere Konzepte gleichzeitig. Gut möglich, dass Sie am Ende mit leeren Händen dastehen.
05.09.2012
So sterben Ideen.
#44: Präsentieren Sie Ihre Idee zu früh. Ein unausgereiftes Konzept spricht noch nicht für sich selbst und kann kritischen Fragen nicht Stand halten.
04.09.2012
So sterben Ideen.
#43: Zensieren Sie Ihre Idee selbst. Machen Sie sie kleiner, weniger provokativ, weniger revolutionär, weniger,...
03.09.2012
So sterben Ideen.
#42: "Mañana, mañana!" Verschieben Sie ihr Projekt auf morgen.
31.08.2012
So sterben Ideen.
#41: Auch Ideen können gemobbt werden. Missgunst und Neid sind oft im Spiel, wenn eine Idee abgeschossen wird.
30.08.2012
So sterben Ideen.
#40: Spielen Sie den Advocatus Diaboli. Fragen Sie sich ehrlich: "Rockt die Idee?!" Wenn nein, starten Sie neu, auch wenn der Abgabetermin drängt.
29.08.2012
So sterben Ideen.
#39: Arbeiten Sie mit Kreativitätstechniken. Folgen Sie nicht Ihrer Intuition.
28.08.2012
So sterben Ideen.
#38: Spielen Sie Nero. Lassen Sie sich drei exzellente Geschäfts-konzepte einfallen und beobachten Sie, welche den "Kampf" überlebt.
27.08.2012
So sterben Ideen.
#37: Die Wagnis-finanzierung halbierte sich in Deutschland zwischen 2007 und 2011. In den USA ist man ideenfreundlicher eingestellt, dort hat Venture Captial erheblich zugelegt.
24.08.2012
So sterben Ideen.
#36: Entwickeln Sie Ideen außerhalb Ihrer Kompetenzen. Die Chance, dass Sie scheitern werden liegt bei 99:1. Es sei denn, Sie sind Richard Branson.
23.08.2012
So sterben Ideen.
#35: Bleiben Sie bescheiden! Von 1975 bis 2007 wurden in Europa drei der 500 größten Unternehmen der Welt gegründet. Im Land des "Think big!" - den USA: rund zwei Dutzend.
22.08.2012
So sterben Ideen.
#34: Entwerfen Sie ein Design aufgrund der technischen Zeichung. Ignorieren Sie die Tatsache, dass viele Kunden ihre Kaufent-scheidung aufgrund des Designs treffen. Design also an erster Stelle stehen sollte.
21.08.2012
So sterben Ideen.
#33: Revolutionäre Produkte können nicht perfekt sein, weil sie neu sind. Warten Sie mit der Neuvorstellung. Verbessern Sie Ihre Innovation so lange, bis die Konkurrenz Ihnen zuvor kommt.
20.08.2012
So sterben Ideen.
#32: Trauen Sie sich nicht an die Großen der Branche ran. Fragen Sie nicht um Hilfe. Kooperieren Sie nicht. Machen Sie alles allein.
17.08.2012
So sterben Ideen.
#31: Reden Sie sich heraus, wenn Ihre Idee scheitert. Weit verbreitet sind Sprüche wie: "Der Job war mir eh nicht wichtig!" oder "Es ist nicht so einfach, wie du denkst!" Siehe auch:
» Kognitive Dissonanz
16.08.2012
So sterben Ideen.
#30: Lassen Sie Ihre Idee sterben! Wenn sie genial war, wird sie in ihrem Kopf wieder auferstehen. Wenn nicht, sind Sie frei für neue Abenteuer.
15.08.2012
So sterben Ideen.
#29: Autsch! Sie sind gescheitert. Weichen Sie auf Randthemen aus, wie Bundestrainer Jogi Löw in seiner Wutrede. Gehen Sie nicht auf Ihren Fehler ein und begeistern Sie nicht mit neuen Ideen.
14.08.2012
So sterben Ideen.
#28: Die Angst vor dem Scheitern hält 49% der Deutschen davon ab ein Unter-nehmen zu gründen. In den USA sind es 28%.
13.08.2012
So sterben Ideen.
#27: Eine Chance zum Weiterdenken sind zufällige Gespräche. Entschuldigen Sie sich mit: "Ich hab' gerade keine Zeit!"
11.08.2012
So sterben Ideen.
#26: Ihr Treibstoff, bestehend aus Glaube, Hoffnung und Leiden-schaft neigt sich dem Ende.
10.08.2012
So sterben Ideen.
#25: Just do it! Planen oder proben Sie nicht. Erstellen Sie keine Prototypen.
09.08.2012
So sterben Ideen.
#24: Verpulvern Sie Ihr Geld für schöne Reisen, teure Autos oder 50 Paar Schuhe. Zwitschern Sie dann aus Ihrem goldenen Käfig: "Ich würde ja gerne, aber es geht nicht!"
08.08.2012
So sterben Ideen.
#23: Verlieben Sie sich in Ihre Idee. Ziehen Sie die rosa Brille auf und werden Sie blind für Kritik.
07.08.2012
So sterben Ideen.
#22: Präsentieren Sie Ihre Idee in Fach-chinesisch, damit nur wenige Sie verstehen.
06.08.2012
So sterben Ideen.
#21: Genehmigen Sie sich niemals eine Auszeit, um sich Träume zu erfüllen.
04.08.2012
So sterben Ideen.
#20: Arbeiten Sie mit Menschen, die Sie eigentlich langweilen.
03.08.2012
So sterben Ideen.
#19: Versuchen Sie es allen recht zu machen. Finden Sie den gemeinsamen Nenner.
02.08.2012
So sterben Ideen.
#18: Ihre Idee wurde abgelehnt. Geben Sie auf. Warten Sie nicht geduldig auf Ihre nächste Chance.
01.08.2012
So sterben Ideen.
#17: Denken Sie immer in Zahlen. Zeit ist Geld. Geben Sie der Muße keine Chance.
31.07.2012
So sterben Ideen.
#16: Wenn ein Fehler passiert, suchen Sie nach dem Schuldigen, nicht nach Ursachen.
30.07.2012
So sterben Ideen.
#15: Stehlen Sie Ideen und berauben Sie sich selbst um das Gefühl stolz auf sich zu sein.
29.07.2012
So sterben Ideen.
#14: Vertrauen Sie auf Best Practice. Wenn der Marktführer es tut, muss es auch bei Ihnen funktionieren.
27.07.2012
So sterben Ideen.
#13: Glauben Sie, dass Ihre Idee einleuchtend ist. Hinterfragen und kritisieren Sie nichts.
26.07.2012
So sterben Ideen.
#12: Sehen Sie Kunst als etwas, das man an die Wand hängt, aber nicht als Teil Ihrer Arbeit.
25.07.2012
So sterben Ideen.
#11: Arbeiten Sie vor allem deswegen um Geld zu verdienen.
24.07.2012
So sterben Ideen.
#10: Gehen Sie immer auf Nummer sicher.
23.07.2012
So sterben Ideen.
#9: Führen Sie einen straffen Terminplan, ohne Raum für informelle Gespräche.
22.07.2012
So sterben Ideen.
#8: Zweifeln und zaudern Sie.
20.07.2012
So sterben Ideen.
#7: Vernachlässigen Sie das Marketing.
19.07.2012
So sterben Ideen.
#6: Lassen Sie Ihre Innovation von der Marktforschung testen.
18.07.2012
So sterben Ideen.
#5: Lassen Sie das Komitee entscheiden.
17.07.2012
So sterben Ideen.
#4: Widersprechen Sie niemals Ihrem Chef.
16.07.2012
So sterben Ideen.
#3: Schweifen Sie in Gesprächen nicht vom Thema ab.
13.07.2012
So sterben Ideen.
#2: Erzählen Sie Ihre Idee Ihrer Familie und erwarten Sie Zustimmung.
10.07.2012
So sterben Ideen.
#1: Beharren Sie auf Ihrem Standpunkt!
24.06.2012
Feedback 2: Creative Skills Training III
"Der Weg zur Idee entsteht beim Gehen. Das Seminar inspiriert, sich dafür zu öffnen, auf die eigene Intuition zu vetrauen und ganz neu hinzuschauen." - Dr. Carsten Thieme, Training & Personalentwicklung, WMF AG
18.06.2012
Feedback: Creative Skills Training III
"Gute Konzeption, alle Teilnehmer mitgenommen, viele Sinne angesprochen, Lernen spürbar gemacht sowie gute Abstimmung und Zusammenarbeit der Trainier." - Arthur Goldgräbe, Leiter Personalentwicklung, WMF AG
15.06.2012
Kreativität & Intuition
12 Mitarbeiter der WMF AG starten ins Creative Skills Training III und erfahren wie sie trotz Zeitdruck einfallsreich bleiben.
06.06.2012
Rapid Brainstorming
12 Inspirationen für schnelle, faszinierende und hochklassige Ideenmeetings.
» mehr erfahren
22.05.2012
Wo Leidenschaft am Werk ist, lässt der Erfolg nicht lange auf sich warten.
Interview mit Robert Gerlach im Agitano Magazin.
» Zum Interview
11.05.2012
Creative Skills 2 - Kreativität & Emotionen
WMF geht in die zweite Runde mit dem Creative Skills Training II "Kreativität & Emotionen", 11.-12. Mai.
02.05.2012
Microsoft trainiert Creative Skills
Microsoft Deutschland geht kreativ neue Wege. Zwei-Tage Creative Skills Training vom 3.- 4. Mai.
25.04.2012
Vorlesung im KIT
Vorlesung über die 8 Werte einer kreativen Kultur im Karlsruher Institut für Technologie, 26. April, 16:45 Uhr, Tula-Hörsaal.
23.04.2012
Restkarten für morgen in Nürnberg.
Robert Gerlach spricht in Nürnberg im Ofenwerk am 24. April 2012. Thema: 8 Werte kreativer Kulturen. Es gibt noch Karten an der Abendkasse.
» Zur Veranstaltung
13.04.2012
Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben
Warum Krisen die Kreativität fördern.
» mehr erfahren
21.03.2012
Top-Weiterbildungs-Site
Unsere Website wurde vom Magazin managerSeminare zu einer der besten Adressen im Weiterbildungs-Web gewählt. Vielen Dank!
14.03.2012
Das ideale Ideenbiotop
Die acht Werte einer Kreativkultur. Robert Gerlach referiert bei WMF in Geislingen am 11. April 2012.
22.02.2012
Ideen für jede Branche
IQudo Ideenworkshops eignen sich für jedes Fachgebiet.
» FAQ: Ideenworkshop
30.01.2012
Anstoß zum Erfolg 2012
Welches Umfeld lässt Ideen am Arbeitsplatz sprudeln? Robert Gerlach skizziert die acht Werte einer kreativen Unternehmenskultur. Nürnberg, 24. April 2012
» Zur Veranstaltung
04.01.2012
Warum ein dickes Finanzpolster die Kreativität sichert
Geheimnisse von Weiterdenkern | #1
» mehr erfahren
01.12.2011
IQudo.com = Sehr gut!
Die Zeitschrift "manager seminare" bewertet IQudo.com mit der Note 1. Vielen Dank!
01.11.2011
Huch, ich bin ja kreativ!
Einführung in die Welt der Ideen. Vortrag am 21.11. bei WMF Geislingen.
19.10.2011
Ideenworkshop München, 28.11.
Ideen in nur 4 Std. finden - ohne Kreativitätstechniken. Preis: 480,-
» Info & Anmeldung
10.10.2011
Ideen Express
Finden Sie Ideen in nur 4 Std. Der neue IQudo Ideen Express Workshop: "Weißer Gürtel"
» Ideen Express Workshop
30.09.2011
Interview mit Focus, Korea
Was koreanische Unternehmen tun sollten, um kreatives Denken zu fördern.
» Interview Focus Korea
12.09.2011
IQudo in Korea
Vortrag/Workshop über Creative Skills für HR Manager in Seoul am 28./29.09.
17.08.2011
Ideenmanagement II
7 Tipps für Ideenmanager und Kreativarbeiter.
» mehr erfahren
08.08.2011
Ideenmanagement
Wie man Ideen in Kreativagenturen fördert, beurteilt und aussiebt.
» mehr erfahren
30.07.2011
Creative Leadership II
"Einen Fuß auf dem Boden, einen in der Luft." Interview für IBM Deutschland. Teil II
» mehr erfahren
21.07.2011
Creative Leadership
Strategien für eine kreative Unternehmenskultur. Interview für IBM Deutschland. Teil I
» mehr erfahren
08.07.2011
Crowdsourcing - so geht's!
Wie man Crowdsourcing richtig einsetzt. Bericht von Robert Gerlach im neuen Querdenker Magazin.
 

Was Crowdsourcing und Mitarbeiterinnovation vereint

Wie man Mitarbeiter und Kunden motiviert die Zukunft des Unternehmens mitzugestalten.

Veränderungen müssen nicht vom Top-Management ausgehen

Jeder Mensch kann umwälzende Veränderungen bewirken und Innovationen voran treiben. Diesen Gedanken verfolgte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961: "Und so, meine amerikanischen Mitbürger: Fragt nicht, was euer Land für euch tun wird - fragt, was ihr für euer Land tun könnt." Selbiges gilt für Organisationen: "Fragt nicht, was euer Unternehmen für euch tun wird - fragt was ihr für euer Unternehmen tun könnt."

Veränderungen im Unternehmen müssen nicht zwangsläufig von oben nach unten gesteuert werden [Top-down Ansatz]. Sie können von jedem beliebigen Menschen innerhalb oder außerhalb eines Unternehmens ausgehen. Schon eine Mutation in der DNA von Bakterien kann Resistenz gegen Antibiotika auslösen. Genauso kann ein Einfall eines Mitarbeiters oder eines Kunden einem Unternehmen Millionengewinne bescheren. Jeder Mensch ist eine potentielle Quelle für die Entwicklung des Unternehmens. Ein Angestellter kann mit seiner einzigartigen Kombination aus Fachwissen und Talenten einen einzigartigen Beitrag zum Unternehmen leisten [Bottom-Up Ansatz]. Ein Konsument kann mit der Kombination aus Anwender-Know-how und seiner spezifischen Ausbildung völlig neue Aspekte für die Produktverbesserung beisteuern [Outside-In Ansatz]. Das Schicksal eines Unternehmens ist daher nicht nur von wenigen Personen in der Führungsetage abhängig, sondern das Unternehmen kann seine eigene Zukunft sichern, indem es Mitarbeiter und Konsumenten verstärkt in den Innovationsprozess miteinbezieht. Nicht nur Mitarbeiter sind Teil des Unternehmens und können durch ihr Engagement das Wachstum fördern, sondern auch Kunden und Lieferanten. Das erfolgreiche Unternehmen der Zukunft wird vom Top-Management geführt und vom kollektiven Handeln bestimmt.

  • Jeder Mensch ist ein Ideenpionier und kann dem Unternehmen neue Horizonte eröffnen
  • Das Risiko des Innovationsprozesses sollte auf mehrere Parteien verteilt werden.

Was Crowdsourcing und Mitarbeiterinnovation vereint

Der Begriff "Crowdsourcing" [Wikipedia-deutsch: Schwarmauslagerung]* bezeichnet das Miteinbeziehen des Kunden in den Innovationsprozess. Zentrales Kommunikationsmedium ist dabei die Internetplattform des Unternehmens. Crowdsourcing und Mitarbeiterinnovation verbindet die Liebe des Menschen zum kreativen Handeln. Von Joseph Beuys stammt das Zitat: "Jeder Mensch ist ein Künstler!" Lothar Schmidt fügt hinzu: "Ideen sind wie Kinder, die eigenen liebt man am meisten!" Menschen lieben es Ideen in die Welt zu setzen und diese aufzuziehen. Sie sind einfach nur stolz, wie bei Hilti, mit ihrem innovativen Beitrag dem Unternehmen helfen zu können. Über soviel Kundenloyalität kann man sich freuen. Andere Unternehmen machen sich die Liebe des Menschen zum Tüfteln zu Nutze, indem sie einen Ideenwettbewerb initiieren. Die Kundenentwickler reichen Ideen ein, treten zuvor ihre Rechte am geistigen Eigentum ab und erhalten als Dankeschön die Chance auf eine Reise in die Karibik oder auf einen Geschenkgutschein. Ein kalifornisches Unternehmen geht einen Schritt weiter. Es lässt seine Kunden am Erfolg des Unternehmens teilhaben. Apple, das vielfach zitierte Vorbild für Innovation [laut BusinessWeek Platz 1, The 50 Most Innovative Companies 2010], entwickelt Geräte wie iPhone oder iPad - die Kunden beteiligen sich an der Weiterentwicklung, indem sie Millionen von Apps beisteuern. Unlängst wurde die 10 Milliarden Grenze an Downloads erreicht. An jedem kostenpflichtigen App verdient der Kundenentwickler 70 Prozent. Crowdsourcing par excellence! Das kalifornische Unternehmen weiß, was Kunden wünschen, nicht nur in seinem Produktsortiment, auch in seinem Crowdsourcing Modell. Kundenentwickler wie Mitarbeiter wollen nicht nur "L'Art pour L'Art" [Dt: Die Kunst um der Kunst willen], sprich kreativ sein ohne Hintergedanken. Auch die "Crowd" will am Erfolg des Unternehmens beteiligt werden. 70% Verdienst an jeder entwickelten App, dazu die Aussicht auf weltweiten Ruhm und Ehre durch den möglichen Erfolg einer App, ist ein sehr verlockendes Angebot. Wenn die Kasse klingelt und man berühmt werden kann, dann macht es noch mehr Spaß kreativ zu sein! Das Apple-Crowdsourcing Modell ist so einleuchtend, dass es von den Smartphone-Konkurrenten Google, Samsung, Nokia, Microsoft und Co. kopiert wird.

  • Mitarbeiter und Kunden lieben es, ihre Kreativität einzubringen.
  • Mitarbeiter und Kunden wollen für ihre Ideen belohnt werden.

Wie Unternehmen die "Crowd" zur Innovation motivieren

Da Kunden nicht über alle Informationen zum Produkt verfügen, beschränken Verbraucher sich oft auf inkrementelle Innovationen [inkrementell: schrittweise Verbesserung]. Ihre Verbesserungen beziehen sich auf das aktuelle Produkt, welches sie in Händen halten. Revolutionäre Gedanken sind daher von "Outsidern" selten zu erwarten. Der Chefdesigner Jonathan Ive von Apple über Kundenbefragungen: "Wenn wir den iMac von Zielgruppen hätten testen lassen - da bin ich mir sicher -, hätten wir ein Feedback bekommen, das uns nahe gelegt hätte, so etwas nie zu produzieren." Dennoch, jeder Mensch möchte sich gerne selbst verwirklichen, liebt es sich einzubringen und die Früchte seiner Arbeit zu ernten. Apple hat dies erkannt und integriert den Kunden in seinem Innovationsprozess, indem das Unternehmen die Rahmenbedinungen für Entwicklungen vorgibt. Kunden können für bestehende Produkte, Innovationen (Apps) entwerfen. Dieser zielgerichtete Umgang mit Kundeninnovationen ist eine Win/Win-Lösung. Der Kunde bringt seine Innovationskraft ein und verdient an seinem entwickelten Produkt. Das Unternehmen gibt der "Crowd" eine Plattform und ein Geschäftsmodell vor. Innerhalb dieses "Korsetts" kann der Kunde kreativ werden, Prototypen bauen und die fertige Anwendung beim Unternehmen einreichen.

  • Erfolgreiches Crowdsourcing baut auf einer vom Unternehmen vorgegebenen Plattform auf.
  • Kundenentwickler werden durch finanzielle Anreize motiviert Innovationen einzureichen.

Wie Mitarbeiterinnovationen beschleunigt werden kann

Um kreative Prozesse innerhalb des Unternehmen zu beschleunigen und Mitarbeiter für den Innovationsprozess zu begeistern, führte Robert Iger, CEO bei Disney zur Förderung von Kreativität und Transparenz im Unternehmen die One-on-One Time mit dem CEO ein. Mitarbeiter aus allen Abteilungen haben die Möglichkeit ihre Ideen dem Vorstand oder dem Geschäftsführer direkt mitzuteilen. Graham Hopper, Vice President und General Manager of Buena Vista Games meint zu den Methoden von Robert Iger: "Sie können sich nicht vorstellen, wie motivierend es für Entwickler ist ihre Ideen direkt dem CEO präsentieren zu können. Nach dem Gespräch bekommt ihre Arbeit einen völlig neuen Sinn."

Um seine Kreativmitarbeiter anzuspornen, rief Konstantin Jacoby von der legendären Werbeagentur Springer & Jacoby den Wettbewerb "Goldidee" aus. Einmal im Monat ging er durch die Abteilungen und hörte sich jede Idee eines Kreativen persönlich an. Der Gedanke allein, eine Idee dem Übervater der deutschen Werbung präsentieren zu können, motivierte zur Höchstleistung. [Anm.: Der Autor arbeitete in den späten 90er Jahren bei Springer & Jacoby].

Weitere Möglichkeiten um Mitarbeiter dazu aufzurufen, sich kreativ einzubringen, sind eindeutige Signale im Unternehmen zu setzen. Zum einen sollte der Wille zur Veränderung in den Leitsätzen des Unternehmens festgeschrieben werden, zum anderen sollte jeder Mitarbeiter in seiner Stellenbeschreibung dazu aufgerufen werden kreative Gedanken einzubringen.

  • Mitarbeiter, die Ideen dem Top-Management persönlich vorstellen, sind besonders motiviert Herausragendes zu leisten.
  • Der absolute Wille zur Innovation im Unternehmen sollte schriftlich in den Leitsätzen und den Stellenbeschreibungen formuliert werden.

Robert Gerlach zeigt in seinen Vortrag auf: 

  • Wie man Menschen dazu motiviert den Erfolg des Unternehmens mitzugestalten. [Bottom-Up, Outside-In Ansatz]
  • Wie das Management den Innovationsprozess fördern kann. [Top-down]
  • Wie man durch Ideen-Qualitätsmerkmale die Einfälle der Mitarbeiter steuern kann.
  • Wie man Ideen innerhalb des Unternehmens erfolgreich präsentiert und verkauft.

* Die Wortschöpfung "Crowdsourcing" stammt von "Crowd" und "Outsourcing". Der Begriff Crowdsourcing klingt gut und ist leicht verständlich. Die Wikipedia-Übersetzung "Schwarmauslagerung" macht zwar Sinn, wirkt aber als neu eingeführter sprachlicher Ausdruck erzwungen und verliert phonetisch an Klasse. Passender ist die freie Übersetzung "Schwarmintelligenz". Sicher wird sich auf Dauer Crowdsourcing durchsetzen.