Neue forschungsbasierte Innovationsmethode.
IQudo Ideation Study III (2016).
Die IQudo Studie Ideenfindung III ergab, dass 37 Prozent der befragten 155 Mercedes-Benz Ingenieure ihre besten Ideen während der Arbeit haben. Die Studie wurde am Karlsruher Institut für Technologie in Zusammenarbeit mit der Mercedes-Benz AG durchgeführt.
56 Ingenieure
Gruppe B / job-kreativ
56 Ingenieure
Gruppe A / job-unkreativ
Ergebnisse der IQudo Studie Ideenfindung III.
Laut Studie ist Leidenschaft der Hauptgrund für Kreativität am Arbeitsplatz ist. 55,2 Prozent der Mercedes-Benz Ingenieure nannten die „Liebe zum Beruf“ als kreativitätsfördernd.
Weitere Top-Gründe für Einfallsreichtum im Job sind inspirierende Kollegen (51,7%) sowie vom Management geforderte Kreativität (50%).
Überraschenderweise spielen Zeit (10,3%) und Raumgestaltung (0%) für die Jobkreativen eine untergeordnete Rolle. Stattdessen schaffte es „Verhaltensfreiheit“ auf Platz 4 (17,2%).
Dual Thinking vereint Leidenschaft, Purpose, Empathie und die Möglichkeiten der Technologie, um kreative Lösungen zu entwickeln.
Dual Thinking stimuliert die intrinsische Motivation für den Job.
Dual Thinking fördert kreatives Denken und innovatives Entwickeln.
Dual Thinking hilft Unternehmen, ihren Start-up Geist wiederzuentdecken.
Dual Thinking verbessert die User Experience und Kundenzufriedenheit.
Wie entsteht ein Startup-Geist in Unternehmen? Nicht nur aus Empathie für den Kunden, sondern auch aus Leidenschaft, ist der Kreativitätsforscher Robert Gerlach überzeugt. Mit dem Innovationsansatz Dual Thinking können Führungskräfte und Mitarbeitende Ideen entwickeln, für die sie brennen – und im Unternehmen wird der Faktor Intrapreneurship gestärkt.
Inhalt :
Studie: Was Mitarbeiter tatsächlich kreativ macht
Besser dual: Warum Design Thinking zu einseitig ist
Ausgangspunkt Leidenschaft: Wie sich zu Beginn des kreativen Prozesses die persönliche
Entdeckerfreude triggern lässt
Coopetition: Warum Ideenfindung im kleinsten Kreis am besten funktioniert
und von Wettbewerb profitiert
Zentrale Botschaft:
Im Hype um den Innovationsansatz Design Thinking geht ein wichtiger Aspekt unter, der – wenn es um Kreativität und Innovationskraft geht – eine große Rolle spielt: Menschen haben deshalb gute Ideen, weil sie für eine Sache brennen, einen Sinn darin sehen, einem Purpose folgen. Weil sie beseelt sind von dem, was sie tun. Die meisten großen Erfindungen sind so entstanden. Natürlich zählt auch die Nutzerperspektive. Keine kreative Idee kann zu einer gefragten Innovation werden, wenn sie kein echtes Bedürfnis stillt. Wichtig ist aber, im Innovationsprozess beides zu triggern: persönliche Interessen und Sinnverständnis auf der einen Seite und ein tiefes Verständnis der Kundenbedürfnisse auf der anderen Seite. Als Ansatz, der dies leisten soll, hat der Kreativitätsforscher Robert Gerlach die Innovationsmethode Dual Thinking entwickelt.
Beitrag von Robert Gerlach aus managerSeminare 274, Januar 2021.
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